Mit 19 Schwimmern ging es am 13.05. zum Maikäfer-Schwimmfest des AWV 09 ins Dulsbergbad. Diesmal waren neben einigen „alten Hasen“ auch erfreulich viele „Frischlinge“ dabei, für die es der erste Start auf der Langbahn (50 Meter) war.


Für mich war es das erste Mal, dass ich in meiner neuen Funktion als Schwimmwartin die Betreuung unserer Teilnehmer während des Wettkampfes übernehmen musste. Stand ich zuvor schon viele Male völlig entspannt als Kampfrichterin am Beckenrand, hatte ich nun die Aufgabe, jeden Schwimmer und jede Schwimmerin pünktlich zum Start zu begleiten. Als alle Badekappen, Schwimmbrillen und Badeschlappen zusammengesucht waren, konnte es losgehen.


Nach einigen Namensverwechslungen meinerseits befanden sich dann aber zum Glück immer alle Schwimmerinnen und Schwimmer pünktlich zum Start an ihren Plätzen.


Zwischendurch hatte ich noch den unausweichlichen Fragemarathon („Was schwimme ich?“ –  „Wann schwimme ich?“ – „Wie viele Bahnen muss ich schwimmen?“ – „Wann bin ich wieder dran?“) zu bewältigen, kläglich gescheitert bin ich allerdings an der Beantwortung der Frage, wie denn wohl die 25-Meter-Wendebrücke technisch funktionieren würde.


Und die Ergebnisse? Ich muss sagen: Ich bin ziemlich stolz auf Euch! Alle haben persönliche Bestzeiten erschwommen! Und zwei Vereinsrekorde auf der Langbahn wurden geknackt. Unsere „Großen“ (Lisa, Antonia, Tom und Nils) konnten sogar den zweiten Platz in der Lagenstaffel erringen und einen schönen Pokal mit nach Hause nehmen.


Was ist nun mein ganz persönliches Fazit aus diesem ersten Mal? Flöhe (oder eben Maikäfer) hüten ist vielleicht einfacher, aber der Tag hat mir richtig Spaß gemacht! Vielen Dank an Michi für die Hilfe bei der Betreuung und an Hans-Werner, der den Kids vor dem Start immer noch die nötigen Tipps gegeben hat. Ein Begriff sollte aber dringend im Training geklärt werden: Was bedeutet „Schub“?!

 

Das Protokoll vom Wettkampf ist hier eingestellt und das Ergebnis hier.

 

Danke auch an unsere Kampfrichterinnen Isabel und Dorothee für ihren Einsatz!


In diesem Zusammenhang mal ein Aufruf an die Eltern unserer Schwimmer: Wir brauchen dringend Leute, die sich als Kampfrichter zur Verfügung stellen!
Bei jedem Schwimmturnier, an dem wir teilnehmen, müssen wir eine bestimmte Anzahl von Kampfrichtern stellen. Ohne diese können unsere Schwimmer also an keinem Wettkampf teilnehmen!
Auch ich selbst hatte mich zur Kampfrichterin ausbilden lassen – und es macht auch noch Spaß. Nebenbei hat es auch noch den Vorteil, dass man seinem Kind beim Wettkampf auch mal zusehen kann. Die meisten Wettkämpfe finden ja mittlerweile ohne Zuschauer statt. Bringen nicht die Meisten von uns ihre Kinder ohnehin zum Veranstaltungsort? Na, und wenn man schon mal da ist …
 

Eure Corinna

 

Bericht und Foto von Corinna

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